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Aktuelles

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

 

 

wir möchten Ihnen von der 2. Delegiertenversammlung (DV) am 26. November 2016 berichten.

 

Nach der 1. DV war es in der Zwischenzeit durch Verhandlungen gelungen, einige Ausschussgrößen und -besetzungen zu modifizieren und am Ende zu einer geringfügig ausgewogeneren Besetzung der Ausschüsse zu kommen.

 

Was sich bereits während der 1. DV abzeichnete, dass die neu in die DV gewählte Liste VAIR, eine VT-Liste, in allen Abstimmungen mit der Koalition votierte und daher als potentieller Bündnispartner nicht mehr in Frage kommt, hat sich in der 2. DV weiter bestätigt. Für die Ausschussbesetzungen hat dies zur Folge, dass die Vorstandskoalition (39 Sitze), unterstützt durch die Liste VAIR (4 Sitze), nach wie vor das angestrebte deutliche Übergewicht der Koalition im Verhältnis zur Opposition mit 19 Sitzen in den Ausschüssen, behält.

 

 

 

Für den von der Vorstandskoalition neu eingerichteten Ausschusses zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen lag mittlerweile ein Konzeptpapier vor, das wir Ihnen im Anhang mitsenden, bzw. auf unserer Website www.psychodynamische-kjp-hessen.de zu finden ist.

 

Dieser Ausschuss soll ergänzend zur KJP-AG eingerichtet werden, letzterer ist in der Satzung verankert als ein Querschnittgremium, in dem alle KJP mitarbeiten können. Es konnte nicht vermittelt werden, warum in diesem Fall kostspielige Doppelstrukturen eingerichtet werden. In der Diskussion wurde deutlich, wie wenig die neue Koalition in der Lage war, ein personell und inhaltlich abgestimmtes Konzept zur sektorenübergreifenden Versorgung dieses wichtigen Bereichs vorzulegen.

 

 

 

Wir stellen Ihnen hier nun die Vertreter unserer Listen (PDL-PP und PDL-KJP) für die Ausschüsse vor:

 

 

 

Aus- Fort- und Weiterbildung: Birgit Pechmann, PDL-PP, PA; Sven Baumbach, PDL-KJP, PA;

 

Beschwerde & Schlichtung: Karin Tilli, PDL-PP, PA;

 

Ethik und Berufsordnung: Prof. Ulrich Müller (PDL-KJP, PA); Eva-Martina Bohn, (PDL-PP, PA);

 

Psychotherapie in Institutionen: Matthias Heitmann (PDL-KJP, TP); N.N. (PDL-PP)

 

Psychotherapeutische Versorgung KJ: Matthias Heitmann (PDL-KJP, TP);  

 

Qualitätssicherung: Yvonne Winter (PDL-PP, TP); Barbara Heipt-Schädel (PDL-KJP, PA); 

 

Gemeinsamer Beirat (LÄK): Susanne Walz-Pawlita (PDL-PP, PA); Stellvertreter: Sven Baumbach (PDL-KJP, PA) 

 

 

 

 

 

Bei den Beratungen zum Haushaltsabschluss 2016 und zum neuen Haushalt 2017 fiel auf, dass das Beschwerde- und Schlichtungswesen der Kammer inzwischen in einem nie dagewesenen Umfang in Höhe von kalkulierten 58.000 € für das nächste Jahr aufgestockt wurde. Die Psychodynamischen Listen haben diesen Bereich immer als eine genuin wichtige Aufgabe der Kammer angesehen, waren dann aber doch überrascht, dass die neue Koalition 3 weitere zusätzliche Plätze (insgesamt 8) mit erheblichen Mehrausgaben in diesem Ausschuss geplant hat. Bei den nächsten Beratungen werden dazu gründliche Nachforschungen anzustellen sein, ob diese personelle Ausstattung einem Zuwachs an Beschwerden entspricht. Ferner besteht die Gefahr, dass die Terminfindung für Präsenzsitzungen schwieriger wird und somit auch die zügige Beschwerdebearbeitung.

 

 

 

Verabschiedet wurde ebenfalls eine moderate Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für alle Bereiche der ehrenamtlichen Kammertätigkeit.

 

 

 

Daneben gaben die Beratungen noch einmal einen Überblick über die heutigen Mitglieder- und Beitragsstrukturen der Kammer: neben 4.100 approbierten Mitgliedern sind heute bereits über 1.100 PiA Mitglieder. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass sich deren überwiegende Zahl in verhaltenstherapeutischer Ausbildung befindet und durch die drei großen psychologischen Universitäts-Institute (Frankfurt, Gießen, Marburg) ausgebildet wird. Ebenso gehen wir davon aus, dass diese Gruppe das Ergebnis der Kammerwahlen stark bestimmt und zu dem deutlichen Übergewicht der VT-Delegierten in der neuen Kammerversammlung geführt hat. Ebenfalls deutlich wurde, dass bei einem durchschnittlichen Kammerbeitrag von 377 € pro Mitglied (bei über 1.200 beitragsfreien Mitgliedern – meist PiA und Neuapprobierte) die Staffelung der Beiträge zu einer starken Besetzung der höchsten Einkommensklasse führt, in der immerhin über 370 Mitglieder der Kammer eingestuft sind.

 

 

 

Verhindert wurde die Verabschiedung der Resolution – Zeitnahe Beendigung prekärer Ausbildungsbedingungen für PiA, die von Sven Baumbach in die DV eingebracht worden ist, nachdem  die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz auf dem Symposium der BPtK am 08.11.2016 bekannt gab, dass es in dieser Legislaturperiode keine Novellierung des Psychotherapeutengesetzes mehr geben wird.

 

 

 

Anschließend wurde Ass. Jur. Johann Rautschka-Rücker als langjähriger Justiziar und Geschäftsführer der Kammer verabschiedet, der seit Kammergründung dieses Amt versieht und wesentlich den Aufbau der heutigen Strukturen und Abläufe gestaltet hat.

 

 

 

Ausblick:

 

Für die nun begonnene Wahlperiode wird es entscheidend sein, ob und wie es uns gelingen kann, die großen Projekte der regierenden Verbändekoalition: Direktausbildung (Novellierung PsychThG), Erarbeitung einer neuen Weiterbildungsordnung, Stärkung der störungsspezifischen Psychotherapie (Neuropsychologie, Somatopsychologie, Psychotherapie bei Diabetes, Schmerz, Onkologie) und internetbasierte Interventionsformen kritisch zu diskutieren und öffentlich zu kommentieren.

 

 

 

Dafür ist die Zusammenarbeit mit den neuen Oppositionslisten IL (bvvp: Alfred Krieger, Ariadne Sartorius, Helga Planz) und KJP-Hessen (bkj: Marion Schwarz und Stuart Massey-Skatulla) intensiviert worden, die sich bei den Ausschussbesetzungen bewährt hat. Ein von unseren Fraktionen gemeinsam eingebrachter Antrag, die Satzung der Kammer so zu verändern, dass die Listen auch in den Ausschüssen gemessen an ihrer Repräsentanz in der DV berücksichtigt werden müssen, wurde an den Satzungsausschuss verwiesen und wird erst auf der nächsten DV diskutiert  werden.

 

 

Aus der Kammer berichten:

 

Ulrich Müller              Sven Baumbach

 


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