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Die 100-jährige Tradition der Kinderpsychotherapie spiegelt sich in den bis heute gültigen Grundlagen unseres Berufs wider: Pädagogen bringen durch ihren breitgefächerten wissenschaftlichen Horizont und ihre genauen Kenntnisse und Erfahrungen der „normalen“ Entwicklung des Kindes eine besondere Motivation und Befähigung für die Arbeit mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen mit.

 


Wer wir sind!

 

Für die Interessen der Kinder- und Jugendlichenpsychotheraputen sind in den letzten Jahren insbesondere in der Hessischen Kammer, wie auch auf Bundesbene eingetreten:

  • Prof. Dr. Ulrich Müller, als KJP-Vertreter im Vorstand der Landeskammer, sowie seit 2015 Mitglied im KJP-Ausschuss der Bundespsychotherapeutenkammer, Tätigkeitsschwerpunkte: Inhalte und Strukturen der Aus- und Weiterbildung, Sozialrecht, Qualitätssicherung und -management; Delegierter beim Deutschen Psychotherapeutentag.
  • Prof. Dr. Frank Dammasch als Delegierter und als Mitglied des Gemeinsamen Beirats mit  der Landesärztekammer, stellv. Delegierter bei der Bundespsychotherapeutenkammer;
  • Katharina Fitte als Mitglied im Ausschuss „Aus-, Fort- und Weiterbildung“;
  • Matthias Heitmann als Mitglied im Ausschuss für angestellte Psychotherapie, der die Interessen der KJPs in den stationären Einrichtungen vertreten hat;
  • Dr. Adelheid Staufenberg als Mitglied im Ausschuss „Wissenschaft und Forschung“,
  • Dagmar Stassek als Mitglied im „Ausschuss für Qualitätssicherung“;
  • Brigitte Schiller als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Beschwerde und Schlichtung.
  • Sven Baumbach war bisher als gewählter Vertreter der Ausbildungskandidaten in Hessen und auch auf Bundesebene tätig und hat sich aktiv in der Diskussion zur Ausbildungsreform engagiert.

 

Die Listenangehörigen arbeiteten darüber hinaus auch in der satzungsgemäß eingerichteten Ständigen KJP AG mit.

 

Unsere Vertreter der psychodynamischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie sahen sich in den letzten Jahren zunehmend mit erheblichen Vorbehalten gegenüber ihren fachlichen Ansprüchen (oder Fähigkeiten?) konfrontiert. Neben den Besonderheiten der Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die sich an das Freudsche „Junktim von Heilen und Forschen“ anlehnt, und daher auch nicht einfach den Programmen manualisierter Behandlungsstrategien folgt, sahen sich die Vertreter tiefenpsychologischer und psychoanalytischer Verfahren polemischen Angriffen ausgesetzt, die in Art und auch im Umfang jegliche Einsicht in die professionelle klinische Arbeit vermissen ließen. Die Angriffe aus dem Elfenbeinturm der Universitäten hinterließen eher den Eindruck, dass die alltägliche Arbeit im Feld der Psychotherapie mit Kinder, Jugendlichen und deren begleitendem Umfeld noch immer nicht ausreichend bekannt, beforscht und nachhaltig verstanden ist.

 

Ein wichtiger Erfolg ist sicher, wesentlich dazu beigetragen zu haben, der Tiefenpsychologie und der Psychoanalyse – ihrem verstehensorientierten Denken und ihren komplexen Erfordernissen – in den Gremien der Kammer eine bedeutende Stimme gegeben zu haben. Dies muss auch in der Zukunft gewährleistet bleiben, um dieser besonderen Tätigkeit in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen den Einfluss zu erhalten.

 

 

Psychodynamisches Verstehen und die Arbeit mit unbewussten Prozessen bilden wesentliche Gesichtspunkte unserer täglichen Arbeit in der Praxis und werden für uns zugleich im Kontext ihrer kulturellen Zusammenhänge einsichtig. Die Bedeutung der Kindheit, die Umgangsweise der Gesellschaft mit Kindern und Jugendlichen, besonders dann, wenn sie psychisch beeinträchtigt, verstört und erkrankt sind, muss sich in den gesundheitspolitischen Gremien zeigen und dort repräsentiert sein. Denn die Zukunft der Gesellschaft nimmt immer ihren Anfang bei den Kindern und deren gesunder Lebensgrundlage.